Rollenspiele gibt es seit etwa 30 Jahren, sie ähneln zwar einem Brettspiel, jedoch wird das Spielgeschehen selbst bestimmt und ist nicht vorgegeben. Es ist nicht zwingend nötig ein Spielbrett zu haben, verhilft aber den Spielern zu einem besseren Überblick über das Spielgeschehen. In jedem Fall benötigt werden Würfel, sie entscheiden im Kampf über Sieg oder Niederlage. In einem Rollenspiel geht es darum in die Rolle eines erdachten Charakters zu schlüpfen, der im Spiel durch eine Spielfigur dargestellt wird. In dieser Art von Spiel erstellt man in seiner Fantasie eine Spielwelt, in der man zusammen mit seinen Mitspielern Abenteuer erlebt und verschiedene Aufgaben erledigen muss.
Zu Beginn des Rollenspiels wird erst einmal ein Spielleiter gewählt, dieser hat die Aufgabe den Mitspielern Informationen über das allgemeine Spielgeschehen, die Spielwelt und die dazugehörigen Settings zu geben. Jeder Spieler wählt seinen Charakter selbst und verleiht ihm bestimmte Charaktereigenschaften wie Intelligenz, Ausdauer oder Stärke. Bei der Erstellung der eigenen Spielfigur müssen zwar bestimmt Regeln beachtet werden, welche speziellen Fähigkeiten dieser hat, ist aber dem Spieler selbst überlassen. Bei einem Rollenspiel sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Spielwelt, die Figuren und die Art der Waffen werden von den Spielern selbst bestimmt.
Der Großteil des Rollenspiels findet über den Dialog zwischen den Spielern statt. Der Spielleiter sagt, was gerade geschieht und die Mitspieler teilen mit, wie sie darauf reagieren. Kommt es zu kämpfen oder anderen wichtigen Entscheidungen im Spiel, wird gewürfelt. In einem Kampf entscheidet die Höhe der gewürfelten Zahl darüber, ob der Gegner verletzt, getötet oder überhaupt getroffen wird.